January 18

Was sind Einplatinenrechner?

Der Begriff Einplatinenrechner mag für Viele unbekannt klingen. Ein Computer, dessen sämtliche Elektrokomponeneten sich auf einer einzigen Leiterplatte befinden, nennt man Einpatinencomputer.
Lesen Sie hier mehr über das Gerät selbst, die Vorteile und Eigenschaften, sowie wozu diese Art von Computer besonders geeignet ist.

Einplatinenrechner – was ist anders?

Obwohl der Einplatinencomputer nur eine einzige Leitplatte hat, wird das Netzteil in der Regel separat hinzugefügt. Bereits im Jahr 1970 entstanden die ersten Versionen des späteren Heim-PC-s, den wir heutzutage kennen.
Apple I war beispielsweise bereits im 20. JH. einer der ersten Typen, die eine solche Technik unterstützten. Natürlich wurde diese bis heute umpfangreich ausgedehnt und verbessert. Hier mehr zu den Grundlagen, wie der Einplatinencomputer entstanden ist und wo er am mesiten gebraucht wird…

Industrie, Hobbybereich und elektrische Steuerung- Einplatinenrechner überall im Gebrauch

Das Prinzip des Einplatinencomputers findet man auch heutzutage nicht selten im alltäglichen Gebrauch. In der Industrie, bei elektrischer Steuerung verschiedener Geräte und Gegenstände, sowie im privaten Bereich als Hobby findet sich der Einplatinencomputer wieder. Warum? Ganz einfach. Das System an sich ist bestens als Kontrollsteuerung geeignet, günstiger als aufwendige Systeme, die man heute kennt und vor allem, einfacher im Gebrauch.
Auch bei Messgeräten wird der Einplatinencomputer gebraucht. Der Raspberry Pi beispielsweise wurd eim Jahr 2015 mehrere Millionen Mal verkauft. Er findet seine Anwendung am meisten im privaten Bereich als experimentales Beispiel, als Rechner für den Schulgebrauch oder als Heimserver.

Die Komponenten

Ein Einplatinencomputer besteht aus wenigen einfachen Komponenten. Zum einen ist da der Prozessor selbst, dann die Ein- und Ausgabekomponenten, sowie die ROM und ein Taktgenerator.
Das war´s schon. Anders als die heutigen durchaus komplexeren Systeme, ist ein Einplatinencomputer wie man sieht viel einfacher. Um mit einem solch einfachen System komplexere Aufgaben, wie eine Anpassung von Parametern oder Zusatzprogramme zur Bearbeiter von Untergruppen, lösen zu können, werden dem Einplatinensystem RAM und ein Flashspeicher hinzugefügt. Vor allem in der Industrie ist das gängig, wo der Einplatinencomputer zur Bearbeitung von Maßparametern und zur Bearbeitung von Unterprogammen genutzt wird.

Einplatinencomputer sind schon seit 1870 auf dem Markt. Sie haben sich durch die ersten Anwendungen von Mikroprozessoren deutlich ausgebreitet.
Gedacht waren Einplatinencomputer damals als günstiges Betriebssystem, später kamen sie auch in der Produktion immer mehr zum Einsatz.
Auch Heim- PC-s wie der Sinclair ZX81 sind Einplatinencomputer, die mit einer Tastatur ergänzt sind und mit einer Videowiedergabe verfeinert wurden. Aus Sicht der Konstruktion aber, sind sie ganz einfache erweiterte Einplatinengeräte.

6502-Einplatinencomputer – auch Apple startete mal klein

Der Apple I ist ein klassisches Beispiel des Einpltinencomputers. Durch die rasende Entwicklung des ganzen Bereich, wurden immer mehr komplexere Geräte entwickelt. Ihre Anfänge haben aber auch die heute gängigen Aplle Rechner als Einplatinencomputer erlebt. Der Aplle I war zu Zeiten der Entwicklung in der Computertechnologie ein Gerät auf der Basis eines 6502 Prozessors.
Seit 1980 gab es dann mehrere Varianten der Selbstbaucomputer, wie etwa den Junior Prozessor, der sich europaweit mehrere tausend Mal verkaufte.

Viele interessante Infos zu den Anfängen und dem Gebrauch der Einplatinencomputer fondet man nicht nur im Netz und in Foren, sondern auch ganz klassisch als Literatur.

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